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hier findest du persönliche Nachrichten zu allgemeinen Aktivitäten von mir:

 

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Kurzfassung des Vortrags am 20.05.2017 im Rahmen der Messe „Die66“
Selbstorganisation und Solidarität - gemeinschaftliche Wohnformen im Alter“
von Markus Kapuste, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

 

Meine Motivation: Als Alternative zu den heute üblicherweise vorherrschenden zwei Wohnformen im Alter, nämlich der Vereinzelung (in Singlehaushalten) und der Versorgung durch institutionelle Träger beschäftigen wir uns mit Modellen und Konzepten selbstorganisierter Gemeinschaftsprojekte.

Zielgruppe eines Alten-WG-Projekts: Menschen, die nicht mehr auf Erwerbsarbeit angewiesen sind und die bereit sind, sich über die eigene Bedürfnisbefriedigung hinaus auch für die Interessen und Bedürfnisse eines Gemeinschaftsprojektes zu engagieren.

Persönliche Grundlagen: Unsere natürliche soziale Kompetenz und das Bedürfnis nach Kommunikation und Kooperation. Wir nehmen eine wertschätzende Grundhaltung zueinander ein, schaffen win-win-Konstellationen und bewältigen anstehende Probleme und Konflikte lösungs- und ressourcenorientiert.

Mit welchen Themen muss man sich in Vorfeld beschäftigen? Der Fokus liegt auf allen Bereichen eines selbstbestimmten und befriedigenden Wohnens im Alter. Das beginnt bei der baulichen Ausstattung der Wohnungen, geht über die tägliche Alltagsbewältigung (Ernährung, Haushaltsführung, Besorgungen, Freizeitaktivitäten) bis hin zu gegenseitigen nachbarschaftlichen Hilfestellungen und Fragen der Finanzierung und Verwaltung.

Der Mehrwert einer Gemeinschaft besteht neben dem unmittelbaren Nutzen für die alltägliche Bedürfnisbefriedigung darin, dass zusätzliche Möglichkeiten der eigenen Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung entstehen: Z.B. gemeinsame Freizeitaktivitäten, Bildungsveranstaltungen, kulturelle Aktivitäten, sharing economy, Gemeinschaftsräume und Projekte, Dienstleistungen auf Honorarbasis.

Beispiele: Es gibt in Deutschland seit 20 Jahren Erfahrungen mit Altenwohnprojekten (siehe u.a.: Henning Scherf „Grau ist bunt“) und seit 50 Jahren gut dokumentierte Erfahrungen mit alternativen Gemeinschaftsprojekten (z.B. „Informationsdienst Ökodorf e.V.“, „www.schloss-tempelhof.de“)

Prozessorientierung:
Damit ein Altenwohnprojekt realisiert werden kann ist eine gute Vorbereitung dafür notwendig. Diese dauert, je nach Intensität der Beschäftigung damit mehrere Jahre.
Mit folgenden Fragen muss man sich u.a. dabei befassen:
- Wo soll das Projekt angesiedelt sein? (Lage, Finanzierung)
- Wie viele BewohnerInnen soll es umfassen? (Größe)
- Wo hört die Privatsphäre auf und fängt die Gemeinschaftssphäre an? (Eigentumsfragen)
- Welche Form der Selbstverwaltung wird gewählt - in sozialer Hinsicht (Konsensentscheidungen?) + in rechtlicher Hinsicht (vertragliche Vereinbarungen)?
- Welche Art der Zusammensetzung sollte die Gruppe haben (Alter, Geschlecht, materieller Status, gesundheitlicher Status)?
- Moralisch-ethische Ausrichtung?

Perspektiven: Ich habe Lust, interessierte Menschen für ein solches Projekt zusammenzubringen oder als Durchlauferhitzer für Suchende zu fungieren, die gerne in ein bestehendes Projekt einsteigen wollen.

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Am 11. März 2017 stellten wir unsere Wohn-Projekt-Initiative das erste Mal in der Öffentlichkeit vor.

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Meine private Zukunftsplanung sieht vor, dass ich "im Alter" in einem selbstorgansisierten Senioren-Gemeinschaftsprojekt leben will. Dafür fange ich jetzt schon an, Menschen anzusprechen und Kontakte zu knüpfen, um ein derartiges Projekt (möglichst innerhalb der nächsten 3 Jahre) zu realisieren. 

Mehr zu meinen Planungen findest du hier...

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Wenn man sich für ein Leben in einem Gemeinschaftsprojekt interessiert, dann gibt es zwei Wege dorthin: Entweder selber gründen oder nach einem bereits bestehenden Projekt suchen. Einen Erfahrungsbericht über meinen letzten Versuch, mich einem in Gründung befindlichen Projekt anzuschließen schilderte ich am 25.04.2015 hier in einem Beitrag mit dem Titel: 

"Geld, Sex und Macht" 
 

Wollte man die wichtigsten drei Themen auflisten, an denen Gemeinschaftsprojekte scheitern, dann kämen wohl die obigen ganz weit nach vorne.

Selbstorganisierte Gemeinschaften machen sich oft nicht bewusst, wie komplex die Herausforderungen sind, wenn man versucht, gerade bei diesen drei Themen andere Wege zu gehen, als gesellschaftlich üblich.

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Da sich innerhalb der letzten 3 Jahre wesentliche Dinge geändert haben in der "nature-community", auch im Hinblick auf die drei oben genannten Themenbereiche habe ich diesen Artikel offline gestellt.

Stattdessen ein aktueller Erlebnisbericht von einem Kennenlern-Wochenende bei dieser Gruppierung in Schönsee ....

.         ... weiter >>> hier