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Wir möchten Menschen zusammen bringen, die sich innerhalb
folgender Eckdaten wiederfinden können:


  1. Die Größe des Projektes bewegt sich zwischen 15 – 25 Personen.

    Es gibt viele gute Gründe, sich auf eine solche Größe einzulassen. Wir können einander gut beistehen, wenn ein Einzelner mal Hilfe braucht und wir haben eine genügend große Anzahl verschiedener Ansprechpartner (Männer, Frauen, Ältere, Jüngere, Künstler, Philosophen, Therapeuten, Praktiker etc.).
    Gleichzeitig bleibt die Anzahl aller Beteiligter überschaubar. Diese Größe entspricht dem, was früher eine Großfamilie oder einen Clan ausgemacht hat. Es ist die „natürlichste“ Bezugsgröße, wie sie bei unseren Vorfahren und animalischen Verwandten üblich war.


  2. Der Inhalt unseres Projektes dreht sich vor allem um das Wohnen.

    Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass es einen ganz großen Bedarf dafür gibt, „alternative“ Lebensformen und Lebensentwürfe auszuprobieren und zu praktizieren. Wir stellen dafür einen "Raum der Möglichkeiten" zur Verfügung Je mehr wir uns jedoch in Detailfragen verstricken (Ernährung, Gesundheit, Ethik, Philosophie), desto weniger kommen wir zu einvernehmlichen Lösungen.
    Deshalb überlassen wir diese ganzen individuellen Lebensentscheidungen jedem Einzelnen.


  3. Das Eintrittsalter liegt in der Regel bei 55plus Lebensjahren

    Das betrifft den Zeitpunkt Deines Einzuges in's Projekt:
    Wir wenden uns also in der Regel an RentnerInnen und Pensionisten oder solche Menschen, die sich noch in der Übergangsphase vom Berufsleben in den "nächsten Lebensabschnitt" befinden.
    Die Verantwortung für die Absicherung des Lebensunterhalts liegt nicht bei der Gruppe sondern bei jedem Einzelnen. Da es jedoch unzweifelhaft viele Menschen geben wird, die schon jetzt absehen können, dass die zu erwartende Altersrente nicht für den Lebensunterhalt im Alter reichen wird, werden wir als Gruppe Lösungen finden, dass auch Menschen, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein werden bei uns mitmachen können.


  4. Der Ort, an dem sich dieses Projekt materialisieren soll
    wird zwischen München und Augsburg liegen


    Uns ist bewusst, dass sich an dieser Frage letztlich „die Geister scheiden“ werden. Es gibt drei Dinge zu beachten, wenn man sich für einen neuen Wohnort oder Lebensmittelpunkt entscheidet: 1. die Lage, 2. die Lage, 3, die Lage.
    Unser Lebensmittelpunkt jedoch soll sich zunächst erst einmal an den Menschen orientieren, die mitmachen. Wenn wir als Gruppe unsere
    gemeinsame Mitte gefunden haben, dann werden wir auch einen guten Ort zum Leben finden und erschaffen.

     

Alle weiteren Details die das Projekt betreffen sind Verhandlungssache und werden von den Menschen entschieden, die sich in der Kerngruppe zusammenfinden. Wir treten als Gruppe in einen Entwicklungsprozess ein, den wir nur gemeinsam bestehen und bewältigen können. Der Ausgangspunkt ist klar und das Ziel ist klar, doch der Weg dorthin zeigt sich erst beim Gehen.

 

unser Weg:


Phase 1:

Das Projekt entwickelt sich aus den Wünschen und Vorstellungen der Mitglieder heraus. Durch gemeinsame Aktivitäten, Planungs- und Kennenlerntreffs und individuelle Vernetzung untereinander entsteht ein konkretes und detailliertes Bild von dem
Weg und dem Ziel, welche wir gemeinschaftlich verfolgen.

Phase 2:

Sobald wir ein tragfähiges
Konzept erarbeitet haben, treten wir damit an potentielle Investoren, Bauträger, Gemeinden und weitere Interessent*innen heran. Um eine hohe Akzeptanz bei den Kooperationspartnern und der zukünftigen Nachbarschaft zu erreichen, kommunizieren wir unseren jeweiligen Entwicklungsstand so transparent wie möglich.

Phase 3:

Sobald ein reales Kaufobjekt in Aussicht steht, gründen wir eine
eingetragene Wohnbau-Genossenschaft (oder schließen uns einer bestehenden an) und verhandeln mit den jeweiligen Kooperationspartnern (Gemeinde, Verkäufer, Investoren) über den konkreten Kauf.

  • Wie in unten stehender Grafik „Schritte in die Verbindlichkeit“ dargestellt, kann jeder Teilnehmer sich frei entscheiden, wie viel Verbindlichkeit und Engagement er/sie eingehen will.

  • Gleichzeitig verlangen wir aber auch eine klare Entscheidung (zB. in Form der Mitgliedschaft), welchen Status jemand haben will. Ewig Unentschlossene halten uns nur auf und sind für das Funktionieren einer Gemeinschaft auf Dauer kontraproduktiv.

  • Derzeit gibt es eine „Projekt-Gruppe“ in unserem Verein. Das sind die Leute, die sich vorstellen können, auf der „Gilchinger Glatze“ zu bauen + zu wohnen. Diese Gruppe trifft sich separat, um zu besprechen, welche Schritte notwendig sind, um das potentielle Bauprojekt „Glatze“ voranzubringen.

  • Es gibt bei uns also Themen und Treffen, die sich mit konkreten einzelnen Projekten und Objekten befassen und andere Treffen, die für alle von Interesse sind und zugänglich sind. Je nach Interesse bringt sich jemand dort ein, wo es für ihn/sie und die Gruppe sinnvoll ist.

  • Es könnte also auch eine „Projekt-Gruppe XY“ geben, wenn zB. 4-5 Leute sagen würden, das Objekt XY käme für sie in Frage, dann könnten sie sich zusammentun und in Verhandlungen mit der Besitzerin treten, um etwa über den Preis oder andere Modalitäten (Erbpacht?) zu verhandeln.

  • Diese Arbeit wird nicht „vom Verein“ übernommen. Denn der Verein ist nur für die ideellen Aktivitäten zuständig und bietet lediglich eine organisatorische Plattform, auf der sich die jeweiligen Einzelprojekte finden und treffen können.

  • Der Verein wird auch nicht der Bauträger und Eigentümer eines Objektes werden. Diese Funktion übernimmt die noch zu gründende Genossenschaft.
    Einige wenige können sich als Rechtsform auch eine Eigentümer-Gemeinschaft (WEG) vorstellen.
    Eine andere Variante (Modell „Wangen“) könnte auch das Pachten eines bestehenden Objektes sein, das dann an die Bewohner/Mieter weiter untervermietet wird.

     

 

Unsere bisherigen Aktivitäten:

 

Wir treffen uns regelmäßig seit April 2016 einmal im Monat, um uns über unsere Vorstellungen auszutauschen, uns gegenseitig kennen zu lernen und weiter an der Konkretisierung des Kozepts zu arbeiten. Es gibt einen verbindlicher konzeptioneller Rahmen, der sich an folgenden vier Eckpunkten orientiert.
1. Die Größe des Projekts liegt zwischen 15 -25 Personen.
2. Der Ort der zukünftigen Immobilie liegt in Süddeutschland.
3. Die Alters-Untergrenze bei Einzug liegt bei 55 Jahren (begründete Ausnahmen sind möglich)
4. Die inhaltliche Zielsetzung unserer Gruppierung liegt ausschließlich beim Thema (gemeinschaftliches) Wohnen.

Alle weiteren Details werden von den aktiven Teilnehmer*innen einer "KERNGRUPPE" erarbeitet, bzw. kontinuierlich den Bedürfnissen der jeweiligen aktiven Mitglieder angepasst.

Die Praxis unserer bisherigen Treffen hat allerdings gezeigt, dass es zwar  viele interessierte Menschen gibt, die sich ihr zukünftiges Zuhause innerhalb dieser Rahmenbedingungen wünschen, es aber wenig Eigeninitiative dafür gibt (und/oder wenig Kompetenzen), um den mühsamen Weg von der Idee zur Realisierung zu beschreiten.

Viele InteressentInnen kommen ein bis drei mal zum Reinschnuppern vorbei und warten dann lieber ab, bis sie sich "in's gemachte Nest" setzen können. Diese Grundhaltung können wir - vor allem in der Aufbauphase - nicht gebrauchen. Damit sich das Projekt realisiert + lebendig wird, brauchen wir aktive, tatkräftige Mitmacherinnen und Mitmacher.


Eine anschauliche Darstellung unserer Aktivitäten beschreibt die AZ in ihrer Ausgabe vom 09.05.2019


Weitere Beschreibungen unserer Aktivitäten findest du  ... >>> hier
oder weiter unten ...



Am 19.-21.05.2017 stellten wir unsere Initiative auf der
Seniorenmesse "Die66" in München vor:

 


 


Am 29.01.2017 fand die Gründung unseres Vereins Wohnen mit Herz“ statt.

Zweck des Vereins
ist die Unterstützung selbstbestimmter Wohnformen im Alter, insbesondere durch:

Öffentlichkeitsarbeit (Infostände, Internetpräsenz, schriftliche Artikel und Broschüren, Vorträge)
Vernetzung der Mitglieder untereinander und mit Kooperationspartnern
• den gemeinsamen Besuch von
Veranstaltung und Projekten mit ähnlicher Zielsetzung
• die Veranstaltung von eigenen Fortbildungs- und
Freizeitaktivitäten
• den Aufbau und die Unterstützung eigener gemeinschaftlicher Wohnprojekte

Wenn Sie sich für unsere Aktivitäten interessieren und sich vorstellen können, später vielleicht selbst einmal in einem Senioren-Wohnprojekt zu leben, dann laden wir sie gerne zu unseren regelmäßig stattfindenden Infoveranstaltungen ein.

Unsere Projektgruppe triffft sich regelmäßig einmal im Monat für die weitere Planung und das persönliche gegenseitige Kennenlernen. Darüber hinaus unternehmen wir auch gemeinsame Freizeitaktivitäten und den Besuch von Fortbildungen, Ausstellungen und anderer, bereits bestehender Projekte. 

Der Mitgliedsbeitrag für 2018 beträgt 50,- €uro.
Eine Fördermitgliedschaft, bei der Du alle Informationen bekommst aber nicht stimmberechtigt bist beträgt 20,- €uro pro angefangenem Kalenderjahr.

 

 
Am 18.09.2016 fand die Gründungsveranstaltung unseres gemeinschaftlichen Wohnprojektes
„Wohnen mit Herz im Selbsthilfezentrum in München statt

 
Nach bisher fünf Vorbereitungstreffen kamen nun 8 Frauen und 5 Männer zusammen, um unsere Projekt-Initiative auf den Weg zu bringen. Da sich viele TN noch nicht persönlich kannten, widmeten wir uns zunächst ausgiebig unserem gegenseitigen Kennenlernen.

 

Dabei stellten wir fest, dass die TN folgende Vorerfahrungen mitbringen:

  • 9 Personen kennen das Thema „Zweier-Gemeinschaft“ aus ihrer Ehe.

  • 3 Personen haben über mehrere Jahre in einer Hausgemeinschaft mit anderen gelebt.

  • 7 Personen haben mehrjährige WG-Erfahrungen.

  • 1 Person ist in einer Großfamilie mit 13 Geschwistern + vielen anderen Verwandten aufgewachsen

  • 1 Person hat 10 Jahre lang in der Gemeinschaft „Universelles Leben“ gelebt.

  • 3 Personen haben eine längere Periode des Wanderns und Reisens hinter sich.

  • 2 Personen kennen „Findhorn“, eine davon war früher häufig und regelmäßig dort.

  •  3 Personen kennen den „Lebensgarten Steyerberg“


Nach der Mittagspause machten wir eine angeleitete Phantasiereise zu unserem Traum-Objekt, wurden per power-point-Präsentation auf die vielen notwendigen Zwischenschritte und Voraussetzungen eingestimmt, die es zur Realisierung einer solchen Projekt-neu-Gründung braucht und übten uns schon mal in der Erörterung einzelner Detailfragen in Kleingruppen zu den Themen „Geld“, „Außendarstellung“ und „interne Kommunikation“.

 

Speziell zum Thema „wertschätzende Kommunikation“ übten wir dann eine bewusste, achtsame Kommunikationspraxis nach den Empfehlungen von Scott Peck. Dies war für viele ungewohnt, wird aber von allen größeren Gemeinschaftsprojekten als zwingend notwendig betrachtet, um auftauchende Missstimmungen, Missverständnisse und Konflikte möglichst bereits im Vorfeld gut handhaben und auflösen zu können.

 

Wenn Du Lust hast, uns kennen zu lernen, dann  schicke bitte eine mail an wmh-info@web.de

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Für alle, die ein mulmiges Gefühl dabei haben, wenn eine private, selbstorganisierte Gruppierung zwangsläufig in einen Prozess der formalen Konstituierung eintritt ... hier ein paar Interviews dazu von ehemaligen Vorständen des Projekts "Tempelhof" ....